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Vergabeverfahren für die Meerwasser-Wärmepumpe abgeschlossen

  • Innovatives Wärmeversorgungskonzept der Stadtwerke Neustadt in Holstein im neu gestalteten Quartier an der Hafenwestseite geht in die Umsetzungsphase
  • Johann CHRISTOFFERS GmbH & Co. KG aus Delmenhorst erhält Zuschlag bei Ausschreibung für die Meerwasser-Großwärmepumpe und das vorgelagerte selbstreinigende Wärmetauschersystem
  • Materialbestellung und Einzelfertigung der Anlagenkomponenten sollen zeitnah beginnen


Neustadt in Holstein, 06.12.2023. Mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens für die Meerwasser-Wärmepumpe und das vorgelagerte selbstreinigende Wärmetauschersystem wurde ein wichtiger Meilenstein für die energetische Umgestaltung des Zukunfts-Quartiers an der Hafenwestseite in Neustadt in Holstein erreicht. Die Stadtwerke Neustadt in Holstein (SWNH) realisieren dort ein besonders klimafreundliches Konzept zur Wärmeversorgung.

Es basiert zu einem großen Teil auf erneuerbaren Energien und besteht aus mehreren Komponenten. Das Herzstück ist der Bau der ersten Meerwasser-Wärmepumpe in einem größeren Wärmenetz in Deutschland. Sie wird Meerwasser aus der Ostsee als natürliche Ressource zur Wärmeerzeugung nutzen. Optionen zur Absicherung der Spitzenlast werden vor dem Hintergrund der jüngst in Kraft getretenen Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) geprüft und zeitnah als Ergänzung zur Wärmepumpe umgesetzt.

Anlagenbestandteile sind Maßanfertigungen
Die Großwärmepumpe ist zusammen mit dem vorgelagerten selbstreinigenden Wärmetauschersystem technisch gesehen der komplexeste Baustein des Projekts. Im Vergabeverfahren konnte sich die Johann CHRISTOFFERS GmbH & Co. KG aus Delmenhorst mit ihrer angebotenen Lösung durchsetzen. „Die erfolgreiche Vergabe stellt ein entscheidendes Etappenziel für dieses besondere Projekt dar“, sagt Lars Arne Beilfuß, Leiter des Technischen Service bei den SWNH. „Wir leisten hier Pionierarbeit für die erneuerbare Wärmeversorgung, die dafür benötigten Anlagenbestandteile gibt es nicht von der Stange. Umso wichtiger war es daher, für diese Maßanfertigungen den passenden Partner zu finden.“

Bei CHRISTOFFERS Anlagen- und Gebäudetechnik ist die Freude über den Zuschlag groß. „Ein Projekt dieser Größenordnung ist auch für uns nicht alltäglich“, erklärt Geschäftsführer Dirk Christoffers. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und dass wir einen Beitrag zur zukunftsfähigen Wärmeversorgung in Neustadt in Holstein leisten können.“

Hoher Innovationsgrad und wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
Die Strahlkraft für die Wärmewende betonen auch Dr. Henrik Pieper und Dr. Nikolai Strodel vom Hamburg Institut, die das Projekt konzeptionell begleiten und unter anderem die Genehmigung für die Entnahme des Meerwassers koordiniert haben: „Was Komplexität und Innovationsgrad betrifft, setzen die SWNH im Bereich der Großwärmepumpen hier sicherlich neue Maßstäbe in Deutschland. Im Vergleich zu einer rein fossilen Wärmeerzeugung wird die neue Versorgungslösung erhebliche Mengen an CO2 einsparen und somit einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt leisten.“

Nach derzeitiger Planung soll die Meerwasser-Wärmepumpe im ersten Quartal 2024 betriebsbereit sein. Dank hochmoderner Technologie kann dann bis zu vier Grad kaltes Wasser aus der Neustädter Bucht effizient genutzt werden, um das neu errichtete quartierseigene Wärmenetz mit Hilfe von Wärmepumpen auf Temperatur zu bringen.

Nähere Informationen liefert die neue Projekt-Website unter meer-waerme.de.

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