15 ENERGIESPARTIPPS

SPAREN GANZ EINFACH

Mit den folgenden 15 Energiespar-Tipps können Sie jedes Jahr bares Geld sparen. Das können 100 € oder mehr sein. Lassen Sie sich überraschen, wie leicht es geht!

Heizen Sie Ihr Geld nicht zum Fenster raus!

Frischluft ist das Non-Plus-Ultra für ein gesundes Raumklima. Doch Achtung! Stundenlang gekippte Fenster verschaffen kaum frische Luft, dafür eine hohe Heizkostenrechnung. Die Energieverluste sind enorm; ein ständig gekipptes Fenster kann Energiekosten von ca. 200 Euro pro Jahr verursachen. Beim Lüften kühlen die umliegenden Innenwände sehr stark aus, was zu Schimmelproblemen führen kann.

So lüften Sie richtig:

In der Heizperiode vier Mal täglich mit Stoßlüftung (Durchzug) bei ganz geöffneten Fenstern lüften. Thermostatventile an den Heizkörpern für die Dauer des Lüftens abdrehen.
Die Lüftungsdauer richtet sich im Wesentlichen nach der Feuchteproduktion in den Räumen und nach der Außentemperatur; ca. zwei Minuten bei 0°C, ca. fünf Minuten bei 5°C, zehn Minuten bei 10°C, ca. zehn Minuten bei 15°C.
Die optimale Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Raumklima liegt bei 50-60 Prozent relativer Feuchte (r. F.). Bei über 65 Prozent r. F. unbedingt lüften. Feststellen lässt sich die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer.
Nach dem Duschen und Kochen kurz gründlich lüften.
Wäschetrocknen in der Wohnung vermeiden.

Richtiges Heizen spart Bares.

Manche mögen’s heiß und wundern sich später über hohe Heizkosten. Daher die Wohnung nicht überheizen. Wenn Sie die durchschnittliche Raumtemperatur um ein Grad Celsius absenken, sparen Sie rund sechs Prozent Heizkosten. In Wohn- und Arbeitsräumen reicht in der Regel eine Temperatur von 20°C, in Kinderzimmern und im Bad von 21°C, in der Küche von 18°C, im Schlafzimmer von 17°C und in Fluren von 15°C aus. Nachts sollten Sie die Raumtemperatur in den Wohnräumen auf 16-18°C absenken, das spart leicht 20-30 Prozent Energie. Der Einbau einer modernen Heizungsregelung mit automatischer Nachtabsenkung hilft, viel Geld und Energie zu sparen. Verfügt die Heizungsregelung nicht über eine automatische Nachtabsenkung, können Sie alternativ mit programmierbaren Thermostatventilen, die auf das Ventil des Heizkörpers aufgeschraubt werden, Abhilfe schaffen. Damit sind Sie auch als Mieter unabhängig von der Heizungseinstellung.

Optimal ist es, wenn Sie die Nachtabsenkung auch tagsüber ein- und ausschalten können. Nutzen Sie die „Nachtabsenkung“ im Falle längerer Abwesenheitszeiten, z. B. während des Winterurlaubs oder wenn die Wohnung tagsüber ohnehin nicht genutzt wird. Stellen Sie die Programmierzeiten so ein, dass Ihre Wohnung rechtzeitig zu Ihrer Rückkehr die gewünschte Temperatur hat. Apropos: Überprüfen Sie auch hin und wieder die Uhrzeiteinstellung der Heizungssteuerung. Gerade beim Wechsel von Sommer- und Winterzeit ist das wichtig. Mit geschlossenen Rollläden, Fensterläden und Vorhängen lassen sich die Wärmeverluste durch die Fenster verringern und so bis zu vier Prozent Heizkosten sparen.

Moderne Heizungstechnik zahlt sich aus.

Ein moderner Heizkessel ist der beste Energiesparer: Er ist ein guter Futterverwerter und geht mit der kostbaren Energie sparsam um. Ein moderner Niedertemperatur- oder Brennwertkessel kommt mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus als eine veraltete Heizungsanlage. Wer dabei auf Erdgas setzt, trägt auch zur Umweltentlastung bei, denn Erdgas-Heizkessel arbeiten in der Regel schadstoffärmer als andere Systeme, weil die Abgase nahezu frei von Schwefeldioxid, Staub, Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen sind. Moderne Heizungsanlagen arbeiten heute überwiegend modulierend, das heißt, sie passen die Heizleistung dem jeweiligen Bedarf an und richten sich nach der Witterung, d. h. die Temperatur des Heizwassers wird entsprechend der Außentemperatur gesteuert.

Heizung regelmäßig warten lassen.

Energiesparer lassen ihre Heizung regelmäßig warten. Ist die Heizung in einem guten Zustand, spart das bis zu vier Prozent Energiekosten. Die Wartung der Heizungsanlage erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit der Anlage und vermindert die Störanfälligkeit. Auch die Heizkörper sollten zu Beginn der Heizperiode überprüft werden. Wenn der Heizkörper gluckert und es trotz aufgedrehten Thermostats nicht richtig warm wird, befinden sich wahrscheinlich Luftpolster im Heizkörper, die sich in der heizfreien Zeit gebildet haben. Öffnen Sie das Entlüftungsventil Ihres Heizkörpers und halten Sie ein Gefäß darunter. Wenn nach einer gewissen Zeit Wasser kommt, ist die Luft aus dem Heizkörper raus und sie können das Ventil wieder schließen. Kontrollieren Sie nach dem Entlüften aber unbedingt den Wasserdruck der Heizungsanlage, denn durch das Entlüften kann der Druck unter den erforderlichen Systemdruck fallen.

Freiraum für die Wärme - aber nur dort, wo sie gebraucht wird.

Nicht immer sind unverkleidete Heizkörper ein Blickfang. doch Verkleidungen verhindern, dass sich die Wärme im Raum ausbreiten kann. Auch lange Vorhänge und ungünstig platzierte Möbel sowie am Heizkörper hängende Handtücher können bis zu 20 Prozent Wärme schlucken.
Befinden sich Ihre Heizkörper in Raum-Nischen, lässt sich ohne großen Aufwand eine Einsparung erzielen: Im Bereich von Heizkörpernischen sind die Wände oft besonders dünn, die Wärme entweicht dort ungenutzt nach draußen. Daher kann eine nachträgliche Dämmung der Nischen zur Senkung der Heizkosten beitragen. Bei geringem Abstand zwischen Heizung und Wand, der eine nachträgliche Dämmung verhindert, hilft meistens schon das Einschieben einer dünnen Dämmfolie aus Aluminium, die Heizkosten zu reduzieren.
Apropos Dämmung: Befindet sich die Heizungsanlage außerhalb des Wohnbereiches oder in ungenutzten Räumen, z. B. im Keller, müssen Heizkessel, Warmwasserbereiter sowie Heizungs- und Warmwasserrohre perfekt gedämmt sein, schließlich sollen die Wohn- und nicht die Kellerräume warm werden. Die Dämmung der Heizungsrohre lässt sich kostengünstig mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst durchführen. Gleiches gilt für die Abdichtung von undichten Fenstern und Türen.

Zirkulation bei Warmwasser kostet bares Geld.

Mehrfamilienhäuser mit zentraler Warmwasserbereitung verfügen in der Regel über eine Zirkulationsleitung für das Warmwasser, um das warme Wasser möglichst schnell und ohne große Wartezeiten an die gewünschte Zapfstelle zu bringen. Auch wenn man kein warmes Wasser benötigt, wird es durch die Zirkulationspumpe ständig im Kreis gepumpt. Das kostet nicht nur viel Energie, sondern ist auch unnötig. Lassen Sie warmes Wasser daher nicht ständig zirkulieren. Eine zeitgesteuerte und richtig dimensionierte Warmwasser-Zirkulationspumpe reduziert die Stromkosten für die Umwälzpumpe um bis zu 90 Prozent.

Duschen statt Baden.

Wussten Sie, dass die Energiekosten für ein Vollbad ungefähr dreimal so hoch sind wie für das Duschen? Ein Vier-Personen-Haushalt kann so im Jahr, je nach Art der Warmwasserbereitung, leicht 150 bis 250 Euro Energie- und Wasserkosten sparen, wenn konsequenterweise anstelle der Badewanne die Dusche genutzt wird.
Mit einem Spar-Duschkopf, Durchflussbegrenzern und Luftsprudlern (Perlatoren) lassen sich die Energie- und Wasserkosten bei der Verwendung von warmem Wasser weiter senken. Im Jahr kann die Einsparung immerhin bis zu 700 Kilowattstunden und 30.000 Liter Wasser ausmachen. Sollte Ihre Warmwasserbereitung über einen Durchlauferhitzer erfolgen, sollten Sie vor dem Einsatz der Spartechniken beim Fachmann in Erfahrung bringen, ob die Maßnahme gegebenenfalls zu einem Druckverlust führt, der die Funktion des Durchlauferhitzers stören könnte.

Tipps, die sich gewaschen haben.

Mittlerweile ist die Waschwirkung von Waschmitteln so gut, dass Ihre Kochwäsche auch bei 60°C statt bei 90°C sauber wird. Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus und verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang. Wenn Sie Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen und bei weißer Wäsche auf Kochwäsche verzichten, können Sie im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom, 5000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen.

Lassen Sie spülen.

Hätten Sie vermutet, dass Spülen von Hand nicht nur lästiger, sondern im Vergleich zu einem effizienten Geschirrspüler unter energetischen Gesichtspunkten auch noch unwirtschaftlicher ist?

Moderne Geschirrspüler benötigen heute nur noch gerade mal 13 Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke sauber zu spülen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was für das Spülen von Hand benötigt wird. So sparen Sie also nicht nur jede Menge Wasser, sondern auch noch bis zu 50 Prozent Energie. Dabei Folgendes beachten:

  • Verzichten Sie auf das Abspülen bzw. Vorspülen des Geschirrs. Entfernen Sie nur die Speisereste, bevor sie das Geschirr in die Spülmaschine geben.
  • Schließen Sie den Geschirrspüler immer komplett. So vermeiden Sie Geruchsbelästigungen und die Speisereste trocknen nicht an.
    Nutzen Sie das Füllvolumen des Geschirrspülers immer voll aus.
  • Bei leicht verschmutztem Geschirr und Gläsern reicht auch das Energiesparprogramm.
  • Sollte etwas einmal nicht sauber werden, stellen Sie das Geschirr kein zweites Mal in den Geschirrspüler. Hier ist Handarbeit ausnahmsweise "erlaubt".
Kühlen mit System.

Kühlschrank und Herd sind keine guten Nachbarn. Trennen Sie, wenn möglich, die beiden Kontrahenten. Öffnen Sie die Tür des Kühlschranks nur so kurz wie nötig, denn eindringende warme Luft führt leicht zur Eisbildung und damit zur Erhöhung des Stromverbrauchs. Gleiches gilt auch für gegarte Speisen, die Sie kühl stellen oder einfrieren möchten. Lassen Sie die Speisen erst vollständig an der Außenluft abkühlen, bevor Sie sie in den Kühl- oder Gefrierschrank geben. Kontrollieren Sie auch regelmäßig die Temperatureinstellung. Im Kühlschrank sind 7°C vollkommen ausreichend. Für Gefriergeräte reicht eine Temperatur von -18°C. Jedes Grad weniger kostet Sie zehn Prozent mehr Energie.

Kochen mit Köpfchen.

Etwa 15 Prozent des Jahresstromverbrauchs entfallen alleine auf das Kochen. Energiebewusste Köchinnen und Köche achten besonders darauf, dass Topf und Heizplatte im Durchmesser übereinstimmen, denn nur so kann die Wärme optimal genutzt werden. Außerdem auf die Auswahl des Kochgeschirrs achten! Dickere Topfböden geben die Hitze besonders gut an das Gargut ab und speichern sie besser. Energiesparende Töpfe haben ebene Böden und gut sitzende Deckel. Im Vergleich zu einem gewölbten Boden spart der ebene Topf 15 Prozent Energie. Wer beim Kochen konsequent den Deckel auf dem Topf lässt, kann weitere 60 Prozent Energie sparen. Da ein Elektroherd nachheizt, können Sie die Platte schon ein wenig eher ausschalten. Garen Sie zudem mit wenig Flüssigkeit im geschlossenen Kochtopf. Verwenden Sie bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf.

Kleine Spezialgeräte oft große Energiesparer.

Heute gibt es für jede erdenkliche Tätigkeit in der Küche Spezialgeräte. Einige dieser Geräte sind auch unter energetischen Gesichtspunkten sinnvoll, besonders dann, wenn sie häufig genutzt werden. Eine Kaffeemaschine beispielsweise liefert Ihnen den heiß geliebten Muntermacher energiesparender und bequemer als das Aufbrühen von Hand. Auch Eierkocher und Toaster gehen besonders sparsam mit Energie um. Damit schonen Sie das Portemonnaie und helfen zudem, den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Von der Anschaffung von Geräten, die absehbar ihr Dasein in den hintersten Ecken irgendwelcher Schränke fristen werden, sollten Sie Abstand nehmen.

Mehr Licht für weniger Energie.

Etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs eines Haushalts entfallen auf die Beleuchtung. Dabei werden bei herkömmlichen Glühlampen nur ca. 20 Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Licht umgewandelt, der Rest wird als Wärme abgegeben. Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa 80 Prozent weniger Strom als die herkömmlichen Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer. Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampe im Vergleich zur konventionellen "Glühbirne" rechnen sich schon nach ca. 1.000 Benutzungsstunden. Inzwischen gibt es Energiesparlampen in vielen Farben und Formen, unter anderem auch in der beliebten "Birnenform", sodass es heute für jede Anwendung und Stimmung eine ausreichende Auswahl gibt. Sollte eine Energiesparlampe nach Jahren ihren Geist aufgeben, gehört sie auf keinen Fall in den Hausmüll. Energiesparlampen enthalten geringe Mengen Quecksilber und sollten daher zur fachgerechten Entsorgung bei den entsprechenden Sammelstellen, z. B. beim Schadstoffmobil der Stadt oder Gemeinde, abgegeben werden.

Augen auf beim Gerätekauf.

Über die Hälfte der Stromkosten eines Haushalts wird von den Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank, Gefriertruhe, Waschmaschine produziert. Bei Neuanschaffungen lohnt es sich daher, auf die Verbrauchsdaten bzw. die Energieeffizienz der Geräte zu achten. Ein farbiger Aufkleber auf dem jeweiligen Gerät gibt die Energieeffizienzklasse an und benennt die Verbrauchsdaten. Kaufen Sie keine Geräte, die nicht mindestens der Energieeffizienzklasse A angehören - auch dann nicht, wenn ein vermeintlich günstiger Kaufpreis lockt. Über die gesamte Lebensdauer eines Gerätes gerechnet, sind die entstehenden Stromkosten oft höher als der Anschaffungspreis. Achten Sie bei Waschmaschinen und Geschirrspülern auch auf den Wasserverbrauch. Für Kühl- und Gefriergeräte existieren im Übrigen zusätzlich zu den Energieeffizienzklassen von A bis G auch die Klassen A+ und A++. Geräte dieser Kategorie verbrauchen ein Drittel bis die Hälfte weniger als vergleichbare Kühl- und Gefriergeräte der Klasse A.

Stopp dem Stromklau.

Leuchten bei Ihnen auch bei ausgeschaltetem Licht überall rote Lämpchen?
Ist Ihr Ladegerät für das Handy „allzeit bereit“?

Schön für die Bequemlichkeit, schlecht für die Stromrechnung. Geräte im „Stand-by“- oder Leerlaufmodus sind nämlich nicht wirklich ausgeschaltet und verbrauchen auch dann noch heimlich Strom, wenn sie eigentlich nicht gebraucht werden. In einem Vier-Personen-Haushalt kann sich der Schaden, den diese kleinen Stromdiebe anrichten, leicht auf 100 Euro und mehr im Jahr addieren. Dabei lassen sich solche Energieverluste bequem einsparen. Eine einfache schaltbare Steckerleiste ist hier schon Gold wert. Das tut dem Portmonee und der Umwelt gut. Für Komfortbewusste gibt es unterschiedliche Vorschaltgeräte, die z. B. zwischen Steckdose und Fernseher gesteckt werden und bei Nichtbenutzung das angeschlossene Gerät einfach vom Netz trennen. Ihr Fernsehgerät lässt sich dabei ganz normal über die Fernbedienung wieder einschalten. Neben dem Bequemlichkeitsfaktor bieten die Vorschaltgeräte auch noch andere Vorzüge, wie z. B. einen Überspannungsschutz.

KONTAKT

Ziegelhof 8
23730 Neustadt in Holstein

Tel.:0 45 61 / 51 10 - 150
Fax:0 45 61 / 51 10 - 155

E-Mail:info@swnh.de

STÖRUNG?

STROM-NOTDIENST

HOTLINE045 61 / 51 10 - 250

GAS-, WASSER-, WÄRMENOTDIENST

HOTLINE045 61 / 51 10 - 350

ABWASSER-NOTDIENST

HOTLINE045 61 / 51 10 - 450

STRASSENBELEUCHTUNG

HOTLINE045 61 / 51 10 - 250

NOTFÄLLE IN "BABEN GRAUWISCH"

HOTLINE045 61 / 51 10 - 222

KUNDENLOGIN